<?xml 
version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" 
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
>

<channel xml:lang="it">

	<title>Pro-/Contra: Hat die EU ein Demokratiedefizit? JA! - Kommentare</title>
	<link>http://www.eurobull.it/Pro-Contra-Hat-die-EU-ein-Demokratiedefizit-JA,03636</link>
	<description>Die Europ&#228;ische Union hat ein Demokratiedefizit. Daf&#252;r muss man sich nur einmal die M&#252;he machen in den Vertrag zu schauen (wenn der nur nicht so schwer zu lesen w&#228;re!).</description>
	<language>de</language>
    <generator>SPIP - www.spip.net</generator>

	<image>
		<title>Pro-/Contra: Hat die EU ein Demokratiedefizit? JA!</title>
		<url>http://www.eurobull.it/local/cache-vignettes/L144xH96/arton3636-c975d.jpg</url>
		<link>http://www.eurobull.it/Pro-Contra-Hat-die-EU-ein-Demokratiedefizit-JA,03636</link>
		<height>96</height>
		<width>144</width>
	</image>




    <item>
        <title>Pro-/Contra: Hat die EU ein Demokratiedefizit? JA!</title>
        <link>http://www.eurobull.it/Pro-Contra-Hat-die-EU-ein-Demokratiedefizit-JA,03636#comment10064</link>
        <dc:date>2011-07-20T16:26:40Z</dc:date>
        <description>&lt;p&gt;Beispiel Island! Die Bev&#246;lkerung Islands verweigerte zweimal die &#220;bernahme der durch die dortigen Banken verursachten Schulden. Island ist auf einem guten Weg die Wirtschaftskrise zu &#252;berwinden.&lt;/p&gt;</description>
        <dc:creator>Ralf</dc:creator>
    </item>

    <item>
        <title>Pro-/Contra: Hat die EU ein Demokratiedefizit? JA!</title>
        <link>http://www.eurobull.it/Pro-Contra-Hat-die-EU-ein-Demokratiedefizit-JA,03636#comment9253</link>
        <dc:date>2011-02-04T17:41:39Z</dc:date>
        <description>&lt;p&gt;Lieber Ralf,
&lt;br /&gt;dass die Mehrheit nicht immer Recht hat, ist selbstverst&#228;ndlich richtig, weshalb dem Minderheitenschutz und den Grundrechten in der Tat herausragende Bedeutug f&#252;r ein demokratisches Gemeinwesen zukommt. Wie gesagt ist die EU durch die GRCh und den Beitritt zur EMRK ebenso an Grundrechte gebunden, wie die deutsche Staatsgewalt. Das Bundesverfassungsgericht erkennt an, dass die EU einen dem deutschen vergleichbaren Grundrechtsschutz gew&#228;hrt (vgl. das s.g. Solange-II Urteil).
&lt;br /&gt;Zum Ministerrat: Artikel 23 GG legitimiert die Beteiligung Deutschlands an der EU und die damit verbundene &#220;bertragung von Hoheitsrechten. Die besondere Bedeutung der Europ&#228;ischen Einigung wird bereits in der Pr&#228;ambel zum Grundgesetz hervorgehoben. Die Regeln zur Beteiligung am Ministerrat stehen im EUV und AEUV, also v&#246;lkerrechtlichen Vetr&#228;gen, die nach den Regeln des Grundgesetzes von der Bundesrepublik Deutschland ratifiziert worden sind.
&lt;br /&gt;Dass die EU aufgrund der Vielsprachigkeit per se nicht demokratisch sein kann, halte ich angesichts von mehr- und vielsprachigen Demokratien wie Indien, S&#252;dafrika, der Schweiz, Kanada u.a. f&#252;r ein Argument, dass nicht zwangsl&#228;ufig g&#252;ltig sein muss. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass es bisher keine hinreichende europ&#228;ische &#214;ffentlichkeit gibt, weshalb ein europ&#228;ischer Bundesstaat zum gegenw&#228;rtigen Zeitpunkt unter demokratietheoretischen Gesichtspunkten sehr problematisch w&#228;re, aber ich halte es nicht f&#252;r ausgeschlossen, dass sich eine solche &#214;ffentlichkeit entwickeln k&#246;nnte.
&lt;br /&gt;Die Aufgaben der einzelnen Organe der EU ergeben sich aus den Vertr&#228;gen. Die Kompetenzen der EU gehen nach dem Prinzip der begrenzten Einzelerm&#228;chtigung ebenfalls aus den Vertr&#228;gen hervor. Wenn die EU ihre Kompetenzen &#252;berschreitet ist hiergegen vom Bundesverfassungsgericht die M&#246;glichkeit einer Ultra-Vires-Klage einger&#228;umt.
&lt;br /&gt;Zum Thema Souver&#228;nit&#228;t: In Zeiten der Globalisierung mit globalen Kommunikations-, Handels- und Personenbewegungen ist die klassische Souver&#228;nit&#228;tsvorstellung nicht unbedingt in &#220;bereinstimmung mit dem Grundsatz der demokratischen Selbstbestimmung aller Betroffenen. Da Entscheidungen, die einzelne Nationalstaaten treffen, in zunehmenden Ma&#223;e Menschen in anderen L&#228;ndern in erheblichem Ma&#223;e betreffen, ist es aus meiner Sicht unumg&#228;nglich, &#252;ber internationale Organisationen zu versuchen, eine Koordination nationaler Politiken zu erm&#246;glichen. Von allen internationalen Organisationen hat die Europ&#228;ische Union bei weitem das h&#246;chste Ma&#223; an demokratischer Kontrolle. Durch einen Austritt aus der EU k&#246;nnte man sich diesen globalen Trends nicht entziehen, sondern w&#228;re diesen in noch st&#228;rkerem Ma&#223;e ausgesetzt, wie beispielsweise Island in den vergangenen Jahren schmerzhaft erfahren musste. Gemeinsam haben die europ&#228;ischen Staaten eine Chance, mit erheblichem Gewicht auf globale Entwicklungen und Entscheidungen einzuwirken. Deutschland alleine k&#246;nnte das kaum.&lt;/p&gt;</description>
        <dc:creator>Daniel</dc:creator>
    </item>

    <item>
        <title>Pro-/Contra: Hat die EU ein Demokratiedefizit? JA!</title>
        <link>http://www.eurobull.it/Pro-Contra-Hat-die-EU-ein-Demokratiedefizit-JA,03636#comment9244</link>
        <dc:date>2011-02-04T08:05:49Z</dc:date>
        <description>&lt;p&gt;Lieber Daniel,
&lt;br /&gt;die Mehrheit hat nicht unbedingt Recht. Daf&#252;r gibt es gen&#252;gend Beispiele in der Vergangenheit. Umso wichtiger werden bei solchen Machtverh&#228;ltnissen die Grundrechte eines jeden. Diese Grundrechte basieren wiederum auf dem Grundrecht eines jeden Staates auf Souver&#228;nit&#228;t. Wird diese geschw&#228;cht, fragt sich, was man stattdessen bekommt. Immerhin hat die Abschaffung der Todesstrafe Verfassungsstatus. Durch den Vertrag von Lissabon haben die Staaten anderer EU-Staaten Eingriffsrechte f&#252;r Deutschland erhalten und diese k&#246;nnen potentiell die Abschaffung der Todesstrafe zuwiderlaufen. Weiteres Beispiel: Allein wenn man sich die Ansichten zum Datenschutz der Schweden anschaut, kann man mit dem Kopf sch&#252;tteln!
&lt;br /&gt;In diesem Zusammenhang wird nun der Ministerrat interessant, der von Ihnen mit dem Bundesrat verglichen wird. Der Bundesrat ist das historische Ergebnis eines Zusammenschlusses souver&#228;ner Staaten Deutschlands, weshalb beispielsweise die Bundesl&#228;nder nach wie vor auf politische Mitsprache pochen. Es gab jedoch eine gemeinsame Basis: die Kultur und die Sprache. Das fehlt doch bei der EU v&#246;llig. Deshalb ist die EU auch nicht transparent. Folglich kann man auch nicht Entscheidungsprozesse und -diskussionen nachvollziehen. Es wird DIKTIERT (s. Weissru&#223;land). Der Ministerrat ist sicherlich nicht mit dem Bundesrat vergleichbar, da kein deutsches Verfassungsorgan legitimiert ist, den EU-Ministerrat zu legitimieren. Gerade die durch fremde Kulturen und Sprachen erzeugte Dunkelheit hat doch den jetzigen Zustand erzeugt. Was man &#171;unter der Hand&#187; aushandelt, steht auf einem anderen Blatt!
&lt;br /&gt;F&#252;r die normale Bev&#246;lkerung in Deutschland ist klar, mit dem Grundgesetz gibt es eine klare Orientierung. Es gibt Grundrechte. Die werden zwar auch teilweise eingeschr&#228;nkt. Aber immerhin - es gibt einen Grundkonsens.
&lt;br /&gt;Mit der EU ist aber die Lage v&#246;llig un&#252;bersichtlich geworden! Ein Vergleich mit dem Bundesrat kann nicht nachvollzogen werden. Wer steht f&#252;r was? Wer ist f&#252;r was verantwortlich? Wof&#252;r ist die EU insgesamt verantwortlich? Wof&#252;r ist die EU-Kommission verantwortlich? Wof&#252;r ist das Europ&#228;ische Parlament verantwortlich? Wof&#252;r ist der Europ&#228;ische Gerichtshof verantwortlich? In welchem Verh&#228;ltnis steht der Europ&#228;ische Gerichtshof f&#252;r Menschenrechte zur EU? Wer ist verantwortlich daf&#252;r, da&#223; trotz immenser Klageflut der Europ&#228;ische Gerichtshof f&#252;r Menschenrechte nicht mit gen&#252;gend Personal ausgestattet wird? Welche Wertvorstellungen und Traditionen welcher EU-Kommissare flie&#223;en in welche Entscheidungen ein, die dem deutschen Gemeinwesen v&#246;llig zuwiderlaufen? Wie wird das Grundgesetz unterlaufen, wof&#252;r ja eigentlich die &#196;mter f&#252;r Verfassungsschutz zust&#228;ndig sind? Welche europ&#228;ischen Richtlinien sind f&#252;r welche deutschen Gesetze verantwortlich? Das kommt in der &#214;ffentlichkeit nicht an. Und dann das Finanzwirrwarr! Dar&#252;ber k&#246;nnte man ganze Romane schreiben.
&lt;br /&gt;Das Prinzip der Postdemokratie ist es doch, mittels Konventionalstrafen f&#252;r die v&#246;lkerrechtlichen Gebietsk&#246;rper-schaften demokratische Rechte der V&#246;lker und ihrer Mitglieder zu unterlaufen. (WTO)
&lt;br /&gt;Das europ&#228;ische Parlament ist nur eingeschr&#228;nkt legitimiert, weil Deutschland beispielsweise nicht entsprechend seiner Bev&#246;lkerungszahl im Verh&#228;ltnis zur restlichen europ&#228;ischen Bev&#246;lkerung vertreten ist.
&lt;br /&gt;Eine exportorientierte Wirtschaft ist kein Mu&#223;!
&lt;br /&gt;Raus aus der EU!&lt;/p&gt;</description>
        <dc:creator>Ralf</dc:creator>
    </item>

    <item>
        <title>Pro-/Contra: Hat die EU ein Demokratiedefizit? JA!</title>
        <link>http://www.eurobull.it/Pro-Contra-Hat-die-EU-ein-Demokratiedefizit-JA,03636#comment9241</link>
        <dc:date>2011-02-03T21:25:03Z</dc:date>
        <description>&lt;p&gt;Lieber Ralf,
&lt;br /&gt;zum Thema Klimawandel: Ob es den Klimawandel gibt und ob er anthropogen ist, dar&#252;ber kann man nat&#252;rlich streiten. Da ich kein Naturwissenschaftler bin, kann ich diese Frage nicht kompetent beurteilen. Was f&#252;r mich jedoch eindeutig ist, dass die Mehrheit der Menschen in diesem Land an den anthropogenen Klimawandel glaubt, alle im deutschen Bundestag vertretenen Parteien dies ebenfalls tun und es auch sehr viele ernstzunehmende Wissenschaftler gibt, die diese These unterst&#252;tzen. Wenn Deutschland also aus der EU austreten w&#252;rde, w&#252;rde demnach vermutlich weiterhin eine entsprechende Politik fortgef&#252;hrt. Der Klimawandel ist keine Erfindung der EU, sondern diese hat sich dessen Bek&#228;mpfung zum Ziel gesetzt, weil dies alle Mitgliedstaaten gemeinsam in die Vertr&#228;ge geschrieben haben. Wenn Sie das f&#252;r einen Kampf gegen Windm&#252;hlen halten, so k&#246;nnen Sie schlecht der EU die Schuld geben, sondern m&#252;ssen diese in den Mitgliedstaaten suchen. Nicht zuletzt gibt es auch in vielen anderen Staaten der Welt Ma&#223;nahmen zum Klimaschutz (das Gl&#252;hbirnenverbot ist meines Wissens eine australische Erfindung).
&lt;br /&gt;Zum Thema Todesstrafe: Die EU ist nach Artikel 6 EUV an die Grundrechtecharta gebunden, die gleichrangiger Bestandteil des europ&#228;ischen Prim&#228;rrechts ist. Art. 2 Abs. 2 der GRCh verbietet die Todesstrafe. Wenn ein Land Mitglied in der EU werden will, muss es vorher die Todesstrafe abschaffen. Die Vertr&#228;ge k&#246;nnen nur durch Ratifikation in allen Mitgliedstaaten ge&#228;ndert werden. D.h. der deutsche Bundestag m&#252;sste einer Einf&#252;hrung der Todesstrafe zustimmen (wobei fraglich w&#228;re, ob er dies aufgrund seiner Bindung an Art. 1 GG &#252;berhaupt d&#252;rfte). Sollte jemals ein europ&#228;ischer Bundesstaat gegr&#252;ndet werden, so spricht alles daf&#252;r, dass das Verbot der Todesstrafe ein Bestandteil von dessen Verfassung sein w&#252;rde.
&lt;br /&gt;Zum Thema B&#252;rokratie: Nat&#252;rlich werden von der EU-B&#252;rokratie gerne einmal unn&#246;tige Vorschriften erlassen, doch das ist in jeder nationalen B&#252;rokratie doch genauso (z.B. gibt es ja auch in jedem deutschen Bundesland Gesetze zum Nichtraucherschutz, die Sie offenbar ablehnen). Bei der EU ist aber immer noch der Vorteil gegeben, dass es statt 27 verschiedenen komplizierten Regelungen nur eine komplizierte Regelung gibt. Insbesondere f&#252;r grenz&#252;berschreitend aktive Unternehmen und Verbraucher sorgt dies also f&#252;r einen wesentlichen B&#252;rokratieabbau!
&lt;br /&gt;Zum Thema Ministerrat: Ob der Ministerrat hinreichend demokratisch legitimiert ist, dar&#252;ber kann man sicherlich streiten. Er ist aber sicherlich nicht weniger legitimiert, als der deutsche Bundesrat. Dazu kommt, dass im Ministerrat nur mit einer qualifizierten Mehrheit (derzeit noch mit gewichteten Stimmen pro Land, demn&#228;chst als doppelte Mehrheit aus mind. 55% der Staaten, die Mindestens 65% der Bev&#246;lkerung repr&#228;sentieren m&#252;ssen) entschieden werden kann und in besonders sensiblen Feldern wie der Au&#223;en- und Sicherheitspolitik nur einstimmig. Au&#223;erdem ist in den meisten Politikfeldern seit dem Lissabon-Vertrag das Mitentscheidungsverfahren vorgesehen, in dem das Europ&#228;ische Parlament mit dem Ministerrat gleichberechtigt ist. Das europ&#228;ische Parlament ist immerhin durch Wahlen direkt legitimiert.&lt;/p&gt;</description>
        <dc:creator>Daniel</dc:creator>
    </item>

    <item>
        <title>Pro-/Contra: Hat die EU ein Demokratiedefizit? JA!</title>
        <link>http://www.eurobull.it/Pro-Contra-Hat-die-EU-ein-Demokratiedefizit-JA,03636#comment9230</link>
        <dc:date>2011-02-03T07:40:21Z</dc:date>
        <description>&lt;p&gt;&#220;brigens, bei den Rauchern wurde &#228;hnlich wie bei den Gl&#252;hbirnen vorgegangen. Die EU ist derart weit von den B&#252;rgern entfernt, da&#223; man es meinen k&#246;nnte, mit einem Schimmelpilz zu tun zu haben. Die Meinungsfreiheit dient lediglich der Funktion, wohin der Schimmelpilz seine Ver&#228;stelungen zu richten hat, um sein Gift in den einzelnen Staaten wirken zu lassen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In vielen anderen Bereichen wird &#228;hnlich vorgegangen. Es geht eben doch darum, einen Superstaat zu errichten. Und potentiell droht aufgrund dieses Staates sogar die Todesstrafe, weil mittels der europ&#228;ischen Gesetzgebung die nationalen Gesetzgebungen ausgehebelt werden k&#246;nnen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn beispielsweise eine schwedische EU-Kommissarin in Deutschland ihr Weltbild aus Schweden durchsetzen m&#246;chte, kann ich dazu nur nein Danke als Beitrag geben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die EU ist eine b&#246;sartige Struktur, der Einhalt zu gebieten ist.&lt;/p&gt;</description>
        <dc:creator>Ralf</dc:creator>
    </item>

    <item>
        <title>Pro-/Contra: Hat die EU ein Demokratiedefizit? JA!</title>
        <link>http://www.eurobull.it/Pro-Contra-Hat-die-EU-ein-Demokratiedefizit-JA,03636#comment9207</link>
        <dc:date>2011-01-31T10:06:32Z</dc:date>
        <description>&lt;p&gt;Lieber Niklas,&lt;/p&gt; &lt;p&gt;nat&#252;rlich ist die EU ein B&#252;rokratiemonstrum! Daf&#252;r gibt es gen&#252;gend Beispiele. Ich erinnere mich noch gut an Stoibers Meinung als bayrischer Ministerpr&#228;sident, als er sich dahingehend &#228;u&#223;erte, da&#223; 80 Prozent der Gesetze mittlerweile aus der EU stammen. Das macht ja die Sache so dramatisch. Es geht nicht mehr um Pipifax, sondern ums Eingemachte. Der Euro ist lediglich eine Abrechnungseinheit. W&#228;hrend auf einem W&#228;hrungsmarkt offen eine ganze Volkswirtschaft zur Disposition steht, verschleiert der Euro, welche Volkswirtschaft von ihm profitiert oder welche nicht. Zudem werden innereurop&#228;ische Eigentumsverflechtungen durch den Euro gesch&#252;tzt, die so dem W&#228;hrungsrisiko, aber auch dem W&#228;hrungsprofit ausgesetzt w&#228;ren. Was geht es den deutschen Steuerzahler an, wenn beispielsweise die WestLB oder SachsenLB &#252;ber eigens gegr&#252;ndete Banken in Irland ihre Defizite durch Spekulationen in Irland ausgleichen wollten? Die Konsolidierung der Landesbanken wurde doch auf diese Art und Weise nur hinausgez&#246;gert. Und alles verschleiert mittels der EU.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Ministerrat ist ein supranationales Organ, das postdemokratisch entscheidet. Wie froh bin ich, da&#223; das Bundesverfassungsgericht wenigsten dem Deutschen Volk in Volksabstimmung die Abschaffung der Bundesrepublik Deutschland &#252;berlassen hat! So gibt es wenigstens ein WENIG Kontrolle.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&#171;Man sollte nicht nur schwarzwei&#223; sehen.&#187; Offensichtlich bin ich der Meinung, da&#223; eine andere Zukunft f&#252;r Europa besser w&#228;re, als Sie es f&#252;r sich meinen!&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Skepsis gegen&#252;ber der Urs&#228;chlichkeit des Klimawandels ist wohlbegr&#252;ndet: Es gibt keine international einheitliche Meinung &#252;ber die Definition des Begriffs &#171;Welttemperatur&#187;. Die Eisb&#228;rpopulation hat seit dem kanadischen Abschu&#223;verbots von 5000 auf 25000 zugenommen. Die Datenbasis f&#252;r die Errechnung der Welttemperatur wurde nicht offengelegt. Der Direktor des Klimaforschungsinstituts bei der East Anglia University ist zur&#252;ckgetreten. Wetterstationen wurden abgeschaltet. Andere Wetterstationen wurden gar nicht erst in den Klimabericht des zwischenregierungsbezogenen &#171;Arbeitskreises&#187; &#252;ber den Klimawandel (sogenannter IPCC) aufgenommen. Urbane Hitzeinseln kamen gar nicht in den Berechnungen vor. Ebensowenig die Tatsache, da&#223; sich klimageographisch das CO&#178; in &#196;quatorrichtung konzentriert. &#171;Untergehende&#187; Pazifikinseln befinden sich auf tektonischen Zonen, die sich senken, weil die eine Erdplatte auf die andere trifft. Das Delta von Bangla Desh weitet sich seit langer Zeit ins Meer aus. Aus gutem Grunde haben sich soviele Wissenschaftler vom IPCC abgewandt. Sie haben zwar beruflich Nachteile, weil sie ihre Forschungsantr&#228;ge nicht mehr mit dem Klimawandel begr&#252;nden, kommen aber ethisch besser zurecht, weil sie weniger Widerspr&#252;che aushalten m&#252;ssen. Auch findet der Umstand &#252;berhaupt nicht Ber&#252;cksichtigung, da&#223; es eine Klimaerw&#228;rmung auf anderen Trabanten im Sonnensystem gibt, was wohl darauf zur&#252;ckzuf&#252;hren ist, da&#223; die Heliosph&#228;re in einen hei&#223;eren Teil der Milchstra&#223;e eingetreten ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sie haben mich in einem Punkt mi&#223;verstanden, den B&#252;rokraten kreide ich gar nichts an: Sie sind das strukturelle Ergebnis im Denken und in der Wahrnehmung ihrer Aufgaben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Deshalb raus aus der EU!&lt;/p&gt;</description>
        <dc:creator>Ralf</dc:creator>
    </item>

    <item>
        <title>Pro-/Contra: Hat die EU ein Demokratiedefizit? JA!</title>
        <link>http://www.eurobull.it/Pro-Contra-Hat-die-EU-ein-Demokratiedefizit-JA,03636#comment9205</link>
        <dc:date>2011-01-30T12:34:14Z</dc:date>
        <description>&lt;p&gt;Naja also von Klimaskepsis &#252;ber die Gl&#252;hbirnen bis zum Problem der Arbeitslosigkeit zu kommen und alles den B&#252;rokraten in Br&#252;ssel anzukreidenn, ist doch ein arger Rundumschlag. Mein Artikel weist auf gewisse Probleme hin, der Ministerrat ist aber bei weitem kein unlegitimiertes Organ, genauso wie die EU kein B&#252;rokratiemonstrum darstellt! Genauso ist der Euro nicht nur ein Ph&#228;nomen, was den Urlaub betrifft, sondern vielmehr massgeblich f&#252;r unser Wachstums ist. Man sollte nicht nur schwarzwei&#223; sehen.&lt;/p&gt;</description>
        <dc:creator>Niklas</dc:creator>
    </item>

    <item>
        <title>Pro-/Contra: Hat die EU ein Demokratiedefizit? JA!</title>
        <link>http://www.eurobull.it/Pro-Contra-Hat-die-EU-ein-Demokratiedefizit-JA,03636#comment9177</link>
        <dc:date>2011-01-26T21:34:57Z</dc:date>
        <description>&lt;p&gt;Vor vielen Jahren betrachtete ich die europ&#228;ische Idee f&#252;r eine gro&#223;e Idee. Eine gro&#223;e Idee vor allem deshalb weil sie die schreckliche Idee vom Krieg zur Austragung von Interessenskonflikten &#252;berwandt, heute sollte die Bundesrepublik Deutschland aus der EU austreten. Und nicht nur sie. Die EU entwickelt sich zu einem &#252;berm&#228;chtigen Apparat, der immer mehr Souver&#228;nit&#228;tsrechte den einzelnen Staaten klaut - ja klaut! - und postdemokratisch Recht setzt, das nicht mehr nachvollziehbar ist. Letztes Beispiel: die Gl&#252;hbirnen, die auf der irrigen Annahme abgeschafft werden, da&#223; CO&#178; einen Klimawandel herbeif&#252;hrt. Dies bedeutet, da&#223; supranational entschieden wurde, wie der Alltag der Mitglieder der Mitgliedsstaaten dieser supranationalen Beh&#246;rde auszusehen hat. Au&#223;er einer &#214;ffentlichkeitskampagne wurde nichts an Beweisen f&#252;r einen angeblich von CO&#178;-verursachten Klimawandel vorgelegt. Ausgedacht wurde das Ganze in der EU-B&#252;rokratie, die sich gegen&#252;ber der EU-Kommission zu legitimieren hat, die gemeinsam mit dem demokratisch nicht legitimierten Ministerrat Richtlinien beschlie&#223;t. Die Gl&#252;hbirne ist somit nur ein Symbol f&#252;r Ergebnisse aus undurchsichtigen Entscheidungsprozessen. Das Thema Freiheit geht bei diesen Prozessen v&#246;llig den Bach runter. Mich interessiert weder der Euro noch die Reisefreiheit. Beides sind Ph&#228;nomene, die vieleicht den Urlaub betreffen, mehr aber nicht. Die versprochenen Arbeitspl&#228;tze kommen auch nicht. Also, was soll's?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Krieg zwischen Staaten wurde zulasten eines gemeinsamen Kriegs gegen die Bev&#246;lkerung abgeschafft!&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Interessant in diesem Zusammenhang ist ein Vortrag von dem Rechtslehrer Prof. Karl-Albrecht Schachtschneider: &lt;a href=&quot;http://www.videogold.de/prof-karl-albrecht-schachtschneider-uber-bvg-urteil-zum-lissaboner-vertrag&quot; class=&quot;spip_url spip_out&quot; rel=&quot;nofollow external&quot;&gt;http://www.videogold.de/prof-karl-a&#8230;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
        <dc:creator>Ralf</dc:creator>
    </item>

    <item>
        <title>Pro-/Contra: Hat die EU ein Demokratiedefizit? JA!</title>
        <link>http://www.eurobull.it/Pro-Contra-Hat-die-EU-ein-Demokratiedefizit-JA,03636#comment8735</link>
        <dc:date>2010-11-10T08:08:08Z</dc:date>
        <description>&lt;p&gt;Ich habe einfach zu schnell gelesen&#8230; Entschuldigung !&lt;/p&gt;</description>
        <dc:creator>C&#233;dric</dc:creator>
    </item>

    <item>
        <title>Pro-/Contra: Hat die EU ein Demokratiedefizit? JA!</title>
        <link>http://www.eurobull.it/Pro-Contra-Hat-die-EU-ein-Demokratiedefizit-JA,03636#comment8734</link>
        <dc:date>2010-11-09T23:21:00Z</dc:date>
        <description>&lt;p&gt;kleiner Nachtrag
&lt;br /&gt;Stille-Post Ph&#228;nomene bezeichnen nicht die Tatsache, dass keiner an den Plenarsitzungen teilnimmt. Dass ist doch v&#246;llig schnuppe. Es geht doch um das Verst&#228;ndnis und die Kommunikationsschw&#228;chen innerhalb der Aussch&#252;sse und zwischen den MDEPs insgesamt&#8230; Dass du Stille-Post Ph&#228;nomen als das obige einordnest, zeigt doch wieder das Problem einer fehlenden gemeinsamen Sprache :P&#8230;&lt;/p&gt;</description>
        <dc:creator>Niklas</dc:creator>
    </item>

    <item>
        <title>Pro-/Contra: Hat die EU ein Demokratiedefizit? JA!</title>
        <link>http://www.eurobull.it/Pro-Contra-Hat-die-EU-ein-Demokratiedefizit-JA,03636#comment8586</link>
        <dc:date>2010-09-06T07:02:11Z</dc:date>
        <description>&lt;p&gt;Dutch Green MEP Bas Eickhout: &#171;&lt;i&gt;I fear people came to this ridiculous idea [of fining MEPs for skipping Barroso's big speech] after reading the draft of Barroso's speech.&#187;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://euobserver.com/9/30729&quot; class=&quot;spip_url spip_out&quot; rel=&quot;nofollow external&quot;&gt;http://euobserver.com/9/30729&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
        <dc:creator>C&#233;dric</dc:creator>
    </item>

    <item>
        <title>Pro-/Contra: Hat die EU ein Demokratiedefizit? JA!</title>
        <link>http://www.eurobull.it/Pro-Contra-Hat-die-EU-ein-Demokratiedefizit-JA,03636#comment8573</link>
        <dc:date>2010-08-31T15:05:43Z</dc:date>
        <description>&lt;p&gt;Hallo Niklas,&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Generell finde ich normal und selbstverst&#228;ndlich, dass so viele MdEP an den Sitzungen des EP und Aussch&#252;sse wenig teilnehmen: meistens langweilt sich man zu Tode in diesen Sitzungen. Man wei&#223; dass die Teilnahme an den Sitzungen nicht wesentlich f&#252;r die gute Arbeit eines Abgeordneten ist. &lt;br /&gt;Die neue EP-Regel, wonach die Abgeordneten bei einer Abwesenheitsquote unter 50% einen Teil ihrer Entsch&#228;digungen verlieren, f&#252;hrt dazu, dass hunderte von MdEP den Saal verlassen, sobald alle Abstimmungen abgeschlossen sind. Das gibt auch keinen guten Eindruck vom Parlament, und zeigt gleichzeitig, dass das &#171;&lt;strong&gt;Stille-Post-Problem&lt;/strong&gt;&#187; unl&#246;sbar ist. Ich denke nicht, dass die Zuschauer mehr von der Arbeit des Europ&#228;ischen Parlaments &#252;berzeugt sind, wenn sie sehen, dass einer plaudert und 750 anderen g&#228;hnen, obwohl die Themen wichtig sind. Aber es trifft auch zu, dass den Zusammenhalt der Fraktionen verbessert werden sollte.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Warum wurde denn bitte nicht das Volk befragt&lt;/strong&gt;? Ich frage mich auch. Wegen des Bundesverfassungsgerichtsurteils zu Lissabon wird Deutschland um diese Frage bei der n&#228;chsten Vertrags&#228;nderung sicher nicht mehr herumkommen k&#246;nnen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Was &lt;strong&gt;Grimms Artikel &lt;/strong&gt;anbelangt, finde ich auch dass seine Analyse der Situation durchaus zutreffend ist (&#8222;Dem Parlament w&#252;rde der politisch-soziale Unterbau fehlen&#8220;). Mich entt&#228;uschen nur die von ihm vorgeschlagenen &#8222;L&#246;sungen&#8220;: die funktionieren nicht. Das sind gar keine L&#246;sungen:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Grimms Vorschl&#228;ge:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vorschlag 1.&lt;/strong&gt; &#8222;&lt;i&gt;deutlichere Kompetenzabgrenzung zwischen der Gemeinschaft und den Mitgliedstaaten: innere Begrenzung der Regelungsbefugnis der EG und Konkretisierung des Subsidiarit&#228;tsprinzip anhand eines Negativkataloge, in denen alle Gegenst&#228;nde aufgef&#252;hrt sind, welche die EG selbst dann nicht regeln darf, wenn nationale Regelungen den gemeinsamen Markt behindern k&#246;nnten. Das betrifft besonders den kulturellen Bereich im weiteren Sinn einschlie&#223;lich Rundfunk und Fernsehen, Bildung und Erziehung.&#8220;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es gibt kein Vertrag, in dem alles in Details beschrieben wird, weil das Deutsche &#171;Subsidi&#228;re&#187; nicht dem Franz&#246;sischen, dem Italienischen, oder Ponischen &#171;Subsidi&#228;ren&#187; entspricht. Es gibt keine und kann keine ersch&#246;pfende Definition der Subsidiarit&#228;t geben, die allen passen k&#246;nnte. Solche eine Definition ist pure Theorie.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Umgekehrt gesehen, k&#246;nnte man sagen, dass die Vertr&#228;ge schon zwei hinreichende Definitionen von Subsidiarit&#228;t enthalten, die von allen angenommen wurden:
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.eurobull.it/squelettes-dist/puce.gif&quot; width=&quot;8&quot; height=&quot;11&quot; class=&quot;puce&quot; alt=&quot;-&quot; /&gt; nicht nur die offizielle Definition (&#8222;&lt;i&gt;nur t&#228;tig, sofern und soweit die Ziele der in Betracht gezogenen Ma&#223;nahmen von den Mitgliedstaaten weder auf zentraler noch auf regionaler oder lokaler Ebene ausreichend verwirklicht werden k&#246;nnen&#8230;&lt;/i&gt;&#8220;), die nur abstrakt sein kann.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.eurobull.it/squelettes-dist/puce.gif&quot; width=&quot;8&quot; height=&quot;11&quot; class=&quot;puce&quot; alt=&quot;-&quot; /&gt; Aber auch die wirkliche Definition der Subsidiarit&#228;t, die allen Bereichen entspricht, wobei die Einstimmigkeit erforderlich ist (Sozialpolitik, Steuer, Raumordnung, mengenm&#228;&#223;ige Bewirtschaftung der Wasserressourcen, Bodennutzung, Wahl zwischen verschiedenen Energiequellen&#8230;). Diese Liste gef&#228;llt sicher nicht allen: die einen m&#246;chten sie erg&#228;nzen, die anderen m&#246;chten sie besser abgrenzen. Die entspricht sicher nicht Grimms Utopie von einer gerichtlich puren EU-Demokratie. Aber das Gute daran, ist dass sie schon existiert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vorschlag 2.&lt;/strong&gt; &#8222;&lt;i&gt;darauf achten, da&#223; den nationalstaatlichen Parlamenten hinreichende Politiksubstanz verbleibt: &lt;br /&gt;a) die EG sollte ihre Regelungen auf einen Gestaltungsrahmen beschr&#228;nkt, der den nationalen Parlamenten gen&#252;gend Raum f&#252;r eigenst&#228;ndige Ausf&#252;llung l&#228;&#223;t. &lt;br /&gt;b) die nationalen Parlamente brauchen st&#228;rkeren Einflu&#223; auf die Positionen, die die nationalen Regierungen bei der Bestimmung der europ&#228;ischen Politik im Ministerrat einnehmen&lt;/i&gt;.&#8220;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;2.a) Die Frage ist nur &#8222;wie?&#8220;. Das w&#228;re eine wundersch&#246;ne Arbeit f&#252;r Consultants, diese Regel zu erfinden, die jedem Bereich und jedem neuen Vorschlag f&#252;r eine Richtlinie anwendbar w&#228;re. Das w&#252;rde Arbeitsstellen in Europa schaffen! Hier nochmal gibt's nur pure Theorie, aber wenig Inhalt und Pragmatismus.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;2.b) Jedes nationale Parlament hat selbst den Einfluss auf die Positionen seiner Regierung errungen, den er wollte, und der Lissabon-Vertrag hat noch mehr unn&#252;tze Prozeduren geschaffen, damit sie mehr eingewickelt werden. Wof&#252;r sollten wir den Einfluss der nationalen Parlamente weiter auf Europ&#228;ischer Ebene harmonisieren? Funktioniert das &#252;berhaupt?&lt;/p&gt;</description>
        <dc:creator>C&#233;dric</dc:creator>
    </item>

    <item>
        <title>Pro-/Contra: Hat die EU ein Demokratiedefizit? JA!</title>
        <link>http://www.eurobull.it/Pro-Contra-Hat-die-EU-ein-Demokratiedefizit-JA,03636#comment8572</link>
        <dc:date>2010-08-29T14:47:17Z</dc:date>
        <description>&lt;p&gt;Hallo C&#233;dric,&lt;/p&gt; &lt;p&gt;danke f&#252;r deinen Kommentar. Exekutivlastig nat&#252;rlich insofern der Ministerat - selber von Exekutivleuten beschickt (als Teil eines Legislativorgans) die Entscheidungen trifft. Dar&#252;berhinaus glaube ich, dass du den Kern der Kritik, n&#228;mlich die Frage nach dem strukturellen Demokratiedefizit nicht ganz beantwortest. Grimm diskreditierst du da m.E. auch zu schnell. Das mit der Volksbefragung l&#228;sst sich doch einfach umkehren: Warum wurde denn bitte nicht das Volk befragt?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit besten Gr&#252;&#223;en,
&lt;br /&gt;Niklas&lt;/p&gt; &lt;p&gt;P:S: Das mit den Stille-Post-Ph&#228;nomenen ist kein Scherz. Letztendlich dient es nur als ein Beispiel f&#252;r die Defizite in der praktischen Arbeit im EP. Schwer wiegt die Zersplitterung in den Fraktionen. Da muss z.B. die CDU in der EVP so tun, als seien sie auf einer Linie mit den Italienern oder etwa den Konservativen in Ungarn. Auch der mangelnde Unterbau wurde angesprochen.&lt;/p&gt;</description>
        <dc:creator>Niklas</dc:creator>
    </item>

    <item>
        <title>Pro-/Contra: Hat die EU ein Demokratiedefizit? JA!</title>
        <link>http://www.eurobull.it/Pro-Contra-Hat-die-EU-ein-Demokratiedefizit-JA,03636#comment8535</link>
        <dc:date>2010-08-16T08:52:34Z</dc:date>
        <description>&lt;p&gt;An sich finde ich Deinen Artikel recht &#252;berzeugend. Dennoch bin ich der Meinung, dass weniger die institutionellen Defizite ( wie die &#171;Exekutivlastigkeit&#187;, die Du erw&#228;hntest)an dem Demokratiedefizit schuld sind, sondern eher die strukturellen Defizite.
&lt;br /&gt;Sprich - das Fehlen einer kollektiven Identit&#228;t der B&#252;rger Europas. Das ist ,meiner Meinung nach, ein Resultat daraus, dass die EU 27 Mitgliedsstaaten hat und nicht alle Kulturen unter einen Hut bringen kann. F&#252;r ein Staatengebilde wie die EU mit ausreichenden demokratischen Strukturen ist ein einheitliches Volk Voraussetzung. Zumindest sind gewisse Werte und Einstellungen Voraussetzungen. Und diese in Europa nicht unbedingt gegeben.
&lt;br /&gt;Deswegen fehlt es den B&#252;rgern an Motivation und Interesse sich mit der Europapolitik auseinanderzusetzen. Das ist u.a. auch der Grund daf&#252;r,dass in den Medien kaum was &#252;ber die EU berichtet wird. Genau - weil kaum Interesse an diesem journalistischem Metier besteht.
&lt;br /&gt;Erst wenn Europapolitik auch von nationalen Parteien aufgegriffen wird, werden sich die Menschen auf kurz oder lang damit befassen und ein Interesse entwickeln.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In diesem Sinne, &lt;br /&gt;Liebe Gr&#252;&#223;e!&lt;/p&gt;</description>
        <dc:creator>Ricarda Hofmann</dc:creator>
    </item>

    <item>
        <title>Pro-/Contra: Hat die EU ein Demokratiedefizit? JA!</title>
        <link>http://www.eurobull.it/Pro-Contra-Hat-die-EU-ein-Demokratiedefizit-JA,03636#comment8533</link>
        <dc:date>2010-08-15T22:34:34Z</dc:date>
        <description>&lt;p&gt;Ich wei&#223; nicht, welche Argumente bewusst &#252;bertrieben, und welche im Ernst gemeint werden. Ich versuch jedoch zu kommentieren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zu dem JA-Artikel:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Standard-Vorwurf 1: Stimmt, keine Demokratie beruht auf einfachen und selbstverst&#228;ndigen Werkzeugen und Verfahren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Standard-Vorwurf 2: Die Europ&#228;ischen Beamten haben trotzdem eine (zu) bedeutende Macht bei den Entscheidungsverfahren der Europ&#228;ischen Kommission, auf jeden Fall mehr als in den Franz&#246;sischen Ministerien. Manche sagen, dass die Generaldirektoren der Kommission viel mehr Macht als ihre jeweiligen Kommissare haben. Einer reicht um einem legislativen Vortrag der Kommission jahrzehntelang zu sperren. Das passiert seltener in Frankreich. Das entspricht eher was ich geh&#246;rt habe von den Deutschen Ministerien.
&lt;br /&gt;Und ich denke nicht, dass die individuelle Anh&#246;rung der Kommissarskandidaten durch das Parlament einen demokratischen Vorteil gegen&#252;ber den nationalen Demokratien ausmacht. Die Anh&#246;rungen sind blo&#223; ein zus&#228;tzliches Zeichen daf&#252;r, dass die Kommission vom Parlament nur kontrolliert wird, w&#228;hrend sie aus ihr stammen k&#246;nnte, was eigentlich viel demokratischer w&#228;re. Deswegen brauchen die Parlamente auf nationaler Ebene gar kein Anh&#246;rungsverfahren: die nationalen Regierungen leiten sich einfach von der gewinnenden Mehrheit ab, und das ist viel besser so. Eigentlich war die letzte Reihe von Anh&#246;rungen in Februar gar nicht so erfolgreich: mehrere inkompetente Kommissare wurden zugestimmt, nur nicht Jeleva. Aber der Vortrag von Neelie Kroes u.a. war auch eine komplette Niederlage. Hunderte von heuchlerischen EU-Abgeordneten haben sie trotzdem gew&#228;hlt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Standard-Vorwurf 4: Aus welchem Gesichtspunkt w&#228;re die EU eher &#8222;mit den pr&#228;sidentiellen Demokratien zu vergleichen&#8220;?
&lt;br /&gt;Und es trifft vielleicht zu, das das Parlament einer der m&#228;chtigsten Gesetzgeber der Welt ist. Aber bekommen die Abgeordneten ein Mandat vom Volk? Nein. Warum? Weil 43%, weil es keinen Europ&#228;ischen Wahlkampf gibt, keine europ&#228;ischen Spitzenkandidaten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Standard-Vorwurf 5: &#8222;Die EU ist nicht schuld daran, wenn die B&#252;rger sich noch zu national organisieren&#8220;? Nein, sie ist es nicht, aber sie sollte daf&#252;r verantwortlich gehalten werden, weil es L&#246;sungen f&#252;r dieses Problem auf Europ&#228;ischer Ebene gibt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;FAZIT: Wof&#252;r sollten nationale Parlamente die Arbeit des Ministerrats verfolgen und kontrollieren? Um Entschlie&#223;ungen anzunehmen, Bericht zu erstatten, und noch mehr Informationsreisen zu planen? Und wer wird die Europ&#228;ischen Aktivit&#228;ten unserer nationalen Parlamente kontrollieren, wenn wir merken, dass ihre Verwicklung in Europ&#228;ischen Fragen gar nicht hilft, dass es null Einfluss auf das Demokratiedefizit der EU hat? So wenig Einfluss hatte auch die Schaffung des Regionenausschusses.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zum JA-Artikel:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&#8222;Die EU ist exekutivlastig&#8220;? Ganz im Gegenteil: heute ist die EU legislativlastig. Die beiden Gesetzgeber der EU(Rat und Parlament) haben viel zu viel Macht. In welchem anderen Parlament auf der Welt wird es bei den Sitzungen der legislativen Organe von dem Anbau der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen f&#252;r land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen auf R&#228;dern geredet? Das, in einer normalen Demokratie, w&#228;re eine Angelegenheit des Exekutiven, bzw. der Kommission, weil die Abgeordneten keine Zeit mit diesen Kleinigkeiten zu verlieren h&#228;tten. Wir brauchen eine starke Kommission mit direkter demokratischer Legitimierung, damit die EU wie eine normale Demokratie funktioniert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&#8222;Kann sich der Gesetzgeber entmachten ohne das Volk zu befragen?&#8220;: Nein. Es w&#228;r logisch gewesen, die Verfassung einem Referendum auch in Deutschland zu unterziehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&#8222;Das Still-Post-Ph&#228;nomene&#8220;: ist das eine Witz?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Und endlich, als Antwort zum Artikel vom Herrn Grimm: &lt;a href=&quot;http://www.notre-europe.eu/uploads/tx_publication/Etud78-Karlsruhe_sEurope-en_01.pdf&quot; class=&quot;spip_url spip_out&quot; rel=&quot;nofollow external&quot;&gt;http://www.notre-europe.eu/uploads/&#8230;&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;Lebt Dieter Grimm nur von Theorien und Konzepten? Der m&#246;chte einfach alles im Vertrag ausf&#252;hrlich beschreiben, vor allem kein Flexibilit&#228;t erm&#246;glichen. Wenn wir ihn zuh&#246;ren w&#252;rden, w&#252;rden wir nicht mehr einen 400-seitigen Vertrag haben, sondern ein ganzes Gesetzbuch als EU-Vertrag, mit hunderten von Ratifikationsverfahren st&#228;ndig im Gange. Solch ein Europa funktioniert nicht, solch ein Europa br&#228;uchte man gar nicht.&lt;/p&gt;</description>
        <dc:creator>C&#233;dric</dc:creator>
    </item>


</channel>

</rss>