Startseite > Gesellschaft & Kultur > Unsere Visionen für Europa

Unsere Visionen für Europa

, von  Miriam Schriefers

Zur Europawoche - nein, zur #myeurope week - schreibt das Redaktionsteam des treffpunkt.europa über ihre Visionen für Europa. Am Ende stehen viele kleine Wunschzettel – pragmatisch, idealistisch, ein bisschen spinnert, vielleicht aber auch schon bald Wirklichkeit?!

Autoren

  • Redakteurin│Referentin im Bundesvorstand der JEF-Deutschland│Absolventin des Studienganges „Métiers de l’Europe“ Université Sorbonne IV│Mitarbeiterin im Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz - zuständig für Öffentlichkeitsarbeit & Marketing

Mein Wunschzettel für Europa:

  • Medien (in und außerhalb Europas) berichten über die EU. Krisen - und das ist das einzig Gute an Ihnen - werden gerne als Anlass genommen.
  • Medien berichten kritisch, aber nicht hetzerisch über die EU und ihre Mitgliedstaaten.
  • Die Politiker der nationalen Regierungen benutzen die EU nicht, um ihre eigenen Fehler zu vertuschen, während sie sich gleichzeitig mit den Verdiensten der EU profilieren.
  • Deutsche Politiker besinnen sich wieder auf den Geist der Europäischen Einigung – mittlerweile fordern ja sogar Grünen-Politiker von Angela Merkel die diesbezügliche Rückbesinnung auf Helmut Kohl.
  • Deutsche Politiker verkaufen die EU ihren Wählern als gewinnbringenden Absatzmarkt und nicht als ein deutsches Steuergeld fressendes Bürokratiemonster.
  • Es gibt populäre Köpfe in der EU, mit denen man sich identifizieren kann (bzw. die man überhaupt kennt).
  • Belgien reißt sich zusammen.
  • Nationale Identitätsdebatten, gerne von französichen Regierungspräsidenten angestoßen, gibt es nur noch mit dem Zusatz „im europäischen Kontext“.
  • Auch Muslime fühlen sich heimisch in Europa.
  • Strukturelle Reformen in der EU legen den ganzen Apparat nicht jahrelang lahm.
  • Man überreicht der US-Regierung endlich die Telefonnummer Europas.
  • Europäische Parlamentswahlen erreichen eine Wählerbeteiligung von 80%.
  • Der britische Liberale Nick Clegg bekehrt die Tories zu Europa, die Briten werden begeisterte Europäer.
  • Frankreich und Großbritannien geben ihre Großmachtkomplexe auf.
  • Ein bisschen mehr identätsstiftendes europäisches Pathos mit Hymne, Flagge und so weiter (natürlich in Ergänzung zur nationalen Symbolik). Einfach mal bei den Amis nachfragen. Karl-Theodor zu Guttenberg wäre bestimmt dabei.

Diesen Artikel weiterempfehlen

Ihr Kommentar

  • Am 4. Mai 2010 um 14:28, von  Frank Stadelmaier Als Antwort Unsere Visionen für Europa

    Ich mag besonders das mit Guttenberg und „Belgien reißt sich zusammen“. ;-)

Auf diesen Artikel antworten

Vorgeschaltete Moderation

Achtung, Ihre Nachricht wird erst nach vorheriger Prüfung freigegeben.

Wer sind Sie?

Um Ihren Avatar hier anzeigen zu lassen, registrieren Sie sich erst hier gravatar.com (kostenlos und einfach). Vergessen Sie nicht, hier Ihre E-Mail-Adresse einzutragen.

Hinterlassen Sie Ihren Kommentar hier.
  • Dieses Feld akzeptiert SPIP-Abkürzungen [->urls] {{bold}} {italics} <quotes> <code> und HTML-Codes <q> <del> <ins>. Um einen Absatz zu erzeugen, lassen Sie einfach eine Zeile frei.

Kommentare verfolgen: RSS 2.0 | Atom